Hashtag "verknallt in Charlotte" auf vielen Zeilen blaugrünlila Herzchen

#verknalltincharlotte [in Blausicht]

Genau vor einem Jahr waren die „Charlotte Roche“-Tage 2015, den meisten bekannt als Frankfurter Buchmesse. das A&O war bei allen Terminen (minus einem) von Charlotte Roche dabei, hielt sich am Fotoapparat fest und sammelte Erinnerungen mit der inneren Herzcam. Hashtag „verknallt in Charlotte“.

Interview Aufzeichnung für BBC Culture: Charlotte Roche mit Hephzibah Anderson
„BBC Culture at the Frankfurt Book Fair“: Charlotte Roche
mit Hephzibah Anderson.

Charlotte Roche signiert Bücher und lächelt in einer gemütlichen Geste
Bücher signieren in ganz besonders schnieke.

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#verstvers Session auf dem #litcamp16 [in Blausicht]

Der Rahmen: das Literaturcamp in Heidelberg 2016

Und der Preis für den am spätesten veröffentlichten Blogbeitrag zum Literaturcamp 2016 in Heidelberg geht aaaaan … ;)
Zum #litcamp ist es nie zu spät, das sang so oder so ähnlich schon einst Heinz Ehrhard in schwarzweißen Fernsehnoten und das wollen wir ihm hier in blaubunten Buchstaben heute nachträllern. Doch damit schon genug Meta, in meinen Blausicht-Beiträgen gedenke ich höchstens per Bulletpoints zu kommunizieren, ansonsten sprechen die Bilder zu euch.

Worum geht’s?

  • „Versteckte Verse“ sind Gedichte in Büchern oder anderen Printmedien, die durch „destruktives Neuerschaffen“ entstehen: Solange malen, bis nur noch dein Gedicht hervorsticht. Im Netz auch als „Blackout Poetry“ bekannt. Eine Art Anleitung gibt es z. B. auf dem Satzsitz, ebenfalls in Blauschrift.
  • Auf dem wunderprächtigen Literaturcamp in Heidelberg bot ich im Juni 2016 eine Session zu #verstvers an und verbeitete dort auch diesen Hashtag, damit wir uns im deutschsprachigen Raum später im Netz wiederfinden können.
  • Am Ende des Beitrags findet ihr eine Linkliste zu weiteren Blogbeiträgen, die Teilnehmende der Session veröffentlicht haben.
  • Das nächste Literaturcamp in Heidelberg findet am 24./25. Juni 2017 statt. Seid dabei oder seid ein Viereck!

Bilder zur #verstvers Session

Vorab: Alle Fotos der Sesssion findet ihr in meinem öffentlichen Facebook-Fotoalbum, dort könnt ihr auch die gefundenen Gedichte lesen. Hier „nur“ das artsy Best-of mit Fokus auf die Menschen.

Versteckter Vers neben einem blauen Kreis

Teilnehmerin des Literaturcamps HD malt an ihrem #verstvers
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Miniaturfeiertag

Minimuffins aus Schokolade und Flieder in einer kleinsten Vase.
Bisschen putzig.

Miniaturfeiertag. Miniminivase mit Flieder. Bisschen zu putzig.

Ein von Blauschrift / das A&O (@satzsitz) gepostetes Foto am

Die haben mich heute morgen beim Bäcker (mit Konditorei) angelacht. Minimuffins als Schokopraline. Mymy!

Ein von Blauschrift / das A&O (@satzsitz) gepostetes Foto am

Schokoschönheit in #Blauschrift.

Ein von Blauschrift / das A&O (@satzsitz) gepostetes Foto am

Ein Geschenk auf das die Buchstaben "A&O" geklebt sind.

Liebe Lesung, du bist eingeladen. Deine Party. [In Blausicht]

Hallo Lesung,
ich feiere ein bisschen und ich hätte dich gerne dabei.
Es gibt Bier, ein kleines Buffet und viele Bücher.
Erst lassen wir die Seiten aus-, dann die Musik anklingen.
(Leider kann ich dir keinen Schlafplatz anbieten, auf dem Buchrücken schnarcht es sich immer so laut.)
Ich freue mich auf deine Zusage und Ansage und Aussage.
Deine Party

Der Lesungstisch mit Kerzen und Salzstangen, im Fokus das Buchcover
Partygast liest aus „Zwei alte Frauen“.
Lesende Person mit dickem Buch und weißen Shirt vor dem Mikro. Aufdruck Shirt: Loser
„Loser“, sagt das Shirt. Lesen, sagt das Bild.

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In Blausicht: D*I*Y-Tag des Autonomen AlleFrauenreferats Mainz (Sommer)

I’m tweeting this


Sich ein Bild machen: D*I*Y

DIY Tag: Lampenschirm basteln auf der Arbeitsfläche, blaue Fingernägel
Das wird mal ein Lampenschirm. Siehste auch, gell?
Blick durch die Nähmaschine (scharf), junge Frau in Unschärfe
Spähmaschine
Zwei Hände auf modischem Stoff, Stift in der Hand, ausgerolltes Massband
Maß nehmen für ein Federmäppchen
Papiere mit blauen Notizen und Zeichnungen zu Breakfast at Tiffany's, blaue Stifte
Breakfast at Tiffany’s. (M)eine Sketchnote Rezension
Segeltaschenpapierbootzeichnerin
Segeltaschenpapierbootzeichnerin
Junge Frau an der Nähmaschine zum DIY Tag in Mainz
DIY in Aktion. Schön war’s!

Was war das jetzt?

Das war der „D*I*Y – Do it yourself Tag
am Sonntag, 28. Juni 2015 … in Blausicht.
(Nächster Termin: Wintersemester 2015)

Facebookseite des Autonomes AlleFrauenreferats Mainz

In Blauschrift: Das Schlaf-Schaf beim Namen nennen

Collage aus drei schafbildern in Blautönen. Aufgenommen von das A&O in Nordengland.
Is that you, Brampton?

Brampton.
So hieß dein erstes Schlaf-Schaf.
Du warst dran bei B.
Ich habe mit dem A angefangen.
Abigail eröffnete mit einem eleganten Sprung über den imaginären Zaun.
Eine imaginierte Schlaf-Schaf Identität.

Ich bin die Meisterin der Einschlafspiele, übrigens mal. Haste alles vom Einschlafen Podcast weggehört und starrst immer noch in die Luft bzw. lässt dich von Kalenderkopfgedanken in den Würgegriff nehmen? Fragste mich! Ich denk mir im Handyumdrehen ein neues ABC-Spiel aus, das dich – je nach Wahl – so zu Tode langweilt, dass du du lieber wegnickst, oder, das so vereinnahmend ist, dass dich die „Erschöpfung“ ausknockt. Zugegebenermaßen, die 3. Variante stellt das kontraproduktive Gegenteil: Es wird so lustig, dass du dich wachlachst.

Jedenfalls.
Lagen wir so da.
Stimmungsbarometer: Übernachtungsparty.
Immer zählen alle Schafe, nie schert sich jemand um deren Namen.
Das wollten wir ändern und ließen welche springen.
Und zwar Englische.
Übertrieben snobbisch intoniert, immer abwechselnd.
Abigail also, sehr nasal und mit sehr viel „äääääääääyyylllll“ am Ende.
Gutgelauntes Glucksen quittierte schon Position Eins. A.
Aber als es dann „Bräääääämpton“ aus der Dunkelheit neben mir blökte, war es ganz vorbei.
Beidseitiger Kicherkomplettzusammenbruch.
Und Brampton blieb bei uns.
Privater Running Joke.
DAS Schaf schlechthin.

Wir haben das durchgezogen, bis Z. Und sehr viel gelacht.
Fleißsternchen gab’s für alle ausgedachte Namen. So spontan, wie dir der Brampton damals entgegenflog, wusstest du wahrscheinlich nicht einmal selbst, dass es ihn tatsächlich gibt. Mir ging das so. Bis ich unlängst an Brampton Station in Nordengland vorbeikam. Da war er plötzlich wieder. „Unser“ Brampton. Schaf mit Bruchlandung, mittenrein in mein Sein.

Versteht niemand. Kann niemand verstehen, dass ich zwischen Lachen und Weinen dieses wahnsinnig gewöhnliche Bahnhofsschild fotografieren muss. (Getoppt nur noch durch die Tatsache, dass in der Nähe die Ortschaft „Birdoswald Roman Fort“ liegt, aber das ist noch einmal ein anderer Witz.)

Es ist so: Mittlerweile wächst zwischen A und B (uns beiden) kein Gras mehr. Deshalb schreibe ich es hier in Blauschrift hin. Um die Geheimschrift sichtbar zu machen. Versteht ihr? Kann es dadurch an euch adressieren (nicht an dich.)

Auf dem Weg entlang der Hadrian’s Wall habe ich viele Schafe gesehen. Bestimmt war da Brampton dabei. Ihr könnt ihn springen lassen, wenn ihr mal nicht einschlafen könnt. Aber lasst seinen Namen richtig schön blöken, ja, dann klappt’s besonders gut.
Ich Schaf lasse solange meine Buchstaben auf dem Gewesen wachsen.
Dafür gibt es auch einen Namen: #nonmention.
(An dich.)

Bahnhofsschild von Brampton in Nordengland. Mit Blaufilter von das A&O.
Brampton Station.
Keine Pointe.